„Magiczna rana, übersetzt Magische Wunde, lautet der Originaltitel des Romans von Dorota Masłowska. Es bleibt wohl das Geheimnis des Verlages, diese Wunde in ein Paradies zu verwandeln. Damit soll keinerlei Kritik an der herausragenden Übersetzung von Olaf Kühl geübt werden, das Buch liest sich, als sei es in deutscher Sprache verfasst worden.“
(Hans-Josef Müller, Literaturkritik.de, 24.2.2026)
„Dazwischen zeichnet die Autorin ein Sittenbild der sozialistischen Siebzigerjahre, Serienmörder, Noir-Anleihen und lesbisches Begehren inklusive. Das fordert Publikum und Übersetzer. Ihr deutscher Übersetzer Olaf Kühl lese sich seine Versionen am Stück laut vor, erzählt Maslowska. Denn der Sound muss stimmen. Diesmal sei es schwer gewesen, habe er der Autorin am Telefon gesagt. Irgendwann passte er dann, dieser treibende, schrille Text voller Wörter wie „Restkörper“, „Privatboa“ und „Käsebrotrezensent“.
(Susanne Romanowski, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22.2.2026)
gelingt es auch diesmal, den einnehmenden Sound der polnischen Übertreibungskünstlerin einzufangen, nah am Zeitgeist und durchtränkt von Lifestyle-, Pop- und Netzkultur.“
(Tino Schlench, Deutschlandfunk, 6.2.2026)
„Die fabelhaft akrobatische Übersetzung von Olaf Kühl ins Deutsche wird unter dem Titel «Im Paradies» als Roman ausgegeben, aber es ist ein Kranz von zehn Erzählungen“
(Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 5.2.2026)
„ein Roman, der so von der Sprache lebt, der braucht einen guten Übersetzer, und das ist hier sehr hervorragend gelungen“
(Mareike Ilsemann, WDR, 30.1.2026)