

1996 - 2021
- Russland-Referent
des Regierenden Bürgermeisters von Berlin (Senatskanzlei)
5.
Mai 1995
Promotion zum Dr. phil. im Fach Slawistik mit einer Arbeit zum Thema:
"Stilistik
einer Verdrängung. Zur Prosa von Witold
Gombrowicz" bei Prof.
Witold
Kosny an der Freien Universität Berlin.
1988 - 1996 Dolmetscher und Übersetzer für Polnisch, Russisch, Serbokroatisch und Englisch beim Regierenden Bürgermeister von Berlin.
Seit 1982
Literarische
Übersetzungen aus dem Polnischen und Russischen sowie - in
geringerem
Umfang - auch aus dem Ukrainischen und Serbokroatischen.
Literaturgeschichtliche
und
-kritische Beiträge
(z.B. Kindlers
Literaturlexikon,
die Akzente, Schreibheft, Teksty
Drugie, Polenplus,
Tagesspiegel, FAZ u.a.).
Ständig Verlagsgutachten über
polnische,
russische und ukrainische Autoren für die Verlage Suhrkamp,
Carl
Hanser,
Piper, Luchterhand, Rowohlt u.a. Vorträge und Lesungen.
Leitung
literarischer
Übersetzer-Workshops (Berlin, Düsseldorf, Krakau, Lemberg,
München, Radom,
Regensburg, Stettin, Tübingen, Prag).
1975
- 1981
Studium der Slawistik und der Osteuropäischen Geschichte und
Zeitgeschichte
an der Freien Universität Berlin.
Abschluß
mit
dem Magister
Artium („Nikolaj Gogol' in der
sowjetischen
Literaturkritik
der 20er
Jahre“).
1966
- 1974
Humboldt-Schule (altsprachliches Gymnasium) in Wilhelmshaven. Abitur im
Mai 1974.
1962
- 1966
Volksschule in Wilhelmshaven.
16.
April 1955
Geboren in Sanderbusch / Kreis Friesland.
Preise, Stipendien und Auszeichnungen
2025 Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse
in der Kategorie Übersetzung
2023 : filmPOLSKA Award
2023:
Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von «Die Literarische Welt», der Neuen Zürcher Zeitung, dem
RBB
Kultur und dem
ORF-Radio
Österreich 1
im Juli 2023 für "Z. Kurze Geschichte Russlands, von seinem Ende her
gesehen"
2021/22 - Gastdozentur an der TU Berlin,
Institut für
Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte "Künstliche Intelligenz und
literarische
Übersetzung" mit
einem Arbeitsstipendium des
Deutschen Übersetzerfonds im Rahmen des Programms "NEUSTART KULTUR" aus
Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
2021 - Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.
2018: Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis für die Übertragung des Romans Der Boxer von Szczepan
Twardoch sowie für das übersetzerische Gesamtwerk aus dem
Ukrainischen, Russischen und Polnischen
2016
- Brücke
Berlin Preis für
die
Übersetzung von Szczepan
Twardochs
Roman Drach, gemeinsam mit dem Autor.
(Verleihung am
28. September 2016 im Deutschen Theater Berlin).
2015 - Auszeichnung
POLONICUM
der Universität Warschau "für hervorragende Leistungen bei der
Förderung der polnischen Sprache und
der polnischen Kultur im Ausland" ("za wybitne osiągnięcia w krzewieniu
języka polskiego i kultury polskiej za granicą")
2014
-
Nominierung (Shortlist) für
den Brücke-Berlin-Preis
mit Szczepan
Twardoch für Morphin (Rowohlt Berlin 2014)
2014 - Nominierung
für den Deutschen
Jugendliteraturpreis mit
Anna Czerwińska-Rydel und Marta Igneska, Die Ton-Angeber
(mixtvision Verlag
2013).
2013 - Nominierung
für den Deutschen Buchpreis
mit dem Roman "Der
wahre
Sohn" (Longlist).
2011/12
- August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur
für
Poetik der
Übersetzung am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin.
2008
- Grenzgänger-Stipendium der Robert
Bosch Stiftung für eine Recherche-Reise
nach Sibirien
Ergebnis dieser Reise ist der Roman "Tote Tiere", der 2011 im Verlag Rowohlt Berlin erschien.
20. Oktober
2005 - Deutscher
Jugendliteraturpreis
3.
Juni 2005 Karl-Dedecius-Preis
Medien
Fernsehinterview für den russischen Telekanal OstWest (mit Vladislav Ivanov)
Fernsehinterview mit Valeria Dobralskaya für OSTWEST TV (21. Juni 2024)
"Olaf Kühl im Porträt", TraLaLit. Magazin für übersetzte Literatur, 1. November 2023.
Interview für RBB / Cosmo mit Thomas Kycia am 27. Oktober 2023
"Russlands Kraft und Russlands Schwäche", Der Publizist Olaf Kühl im Gespräch mit Bernd Schekauski," MDR Kultur, 6. Mai 2023
Eins zu Eins. Der Talk, von Stefan Parrisius, Bayern 2, 24. April 2023.
Interview auf Börsenblatt.net, 8. Dezember 2016.
Interview mit Frank Meyer auf Deutschlandradio Kultur über die Haltung polnischer Autoren und Intellektueller zur PiS-Politik (6. Januar 2016).
Interview mit Radio Era FM (Kiew): "Культурний простір" (ведуча - Лідія Карпенко, 27. Oktober 2014)
Interview bei cultprostir: «Не хочу, чтобы Украина была идентична Европе», (Kiew, 28. Oktober 2014)
Interview bei Buzzaldrins (20. November 2013)
Interview mit Julia Mendel für den Fernsehsender ICTV, 2013.
Gespräch für das Goethe Institut Warschau (Juni 2012)
Rozmowa dla Goethe Institut, Warszawa (czerwiec 2012 r.)
Evgenij Tenetov, Interview für die Zeitschrift "Plus" (Archangelsk), Mai 2012.
*"German author Olaf Kuehl presents 'Dead Animals' in Russia" (www.khodorkovsky.com, 5. April 2012)
Carla Baum. "Nur davon leben kann man nicht. Verlage gegen ÜbersetzerInnen", taz, 3. Januar 2012
Rezensionen des Romans "Tote Tiere" (Rowohlt Berlin 2011).
Interview für die New Times (Новое Время), Nr. 40 (225), 28. November 2011.
Gespräch mit Katharina Borchardt über die "Toten Tiere" (Südwestrundfunk 2)
Jan Hambura. "Sätze und ihre Lebenswelten", Tagesspiegel, 15. Oktober 2011.
Zuzanna Krzysztofik. "Auf der Wortsuche. Deutsch-polnische Übersetzerszene schafft Literatur", novinki / Goethe Institut.
Zuzanna Krzysztofik. "Szukanie słów w Berlinie. Środowisko polskich i niemieckich tłumaczy tworzy literaturę", Goethe Institut Polen.
Arkadij Babtschenko, Interview für die Novaja Gazeta Nr. 66, 24. Juni 2009.
Piotr Buras, "Polski Berlin. Opowiemy wam waszą historię", Gazeta Wyborcza, 20. April 2009.
"Olaf Kühl: Der kaltblütige Übersetzer polnischer Literatur", Rundfunk-Interview von Arkadiusz Luba (16. Dezember 2009)
"Dla elitarnego czytelnika", Rozmowa Rafała Bubnickiego z prof. prof. Rolfem Fieguthem i Witoldem Kośnym oraz dr. Olafem Kuehlem, niemieckimi badaczami twórczości Witolda Gombrowicza", Rzeczpospolita, 4 August 2004.
"Der Mann, der den Osten versteht", Artikel von Werner van Bebber im Tagesspiegel, 15. Juni 2004
Arbeitszimmer in Mienken / Pracownia w Dominikowie